Blogbeitrag

Förderprogramme für die digitale Zukunft

Die Zukunft ist digital.

Social Media, Online-Shops und Internetplattformen spielen in der heutigen Zeit eine nicht mehr wegzudenkende Rolle. Deswegen wird es auch für Unternehmen immer wichtiger, sich digital zu präsentieren. Ohne geht es nicht, will man sich am modernen Markt behaupten. Auch die politischen Entscheidungsträger haben dies erkannt und diverse Möglichkeiten zur digitalen Förderung der Unternehmen geschaffen.

Vier verschiedene Möglichkeiten

Im Einzelnen sind die drei Förderprogramme go-digital, Digital Jetzt und die Digitalisierungsprämie alle dazu gedacht, den Unternehmen den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern. In Zusammenarbeit mit den Experten der Marketing-Agenturen soll so sichergestellt werden, dass niemand im digitalen Zeitalter den Anschluss verpasst. Mit den Zuschüssen ist es jetzt für jedes Unternehmen möglich, ins digitale Marketing einzusteigen. Zusätzlich wurde mit der Überbrückungshilfe III noch eine weitere Möglichkeit geschaffen, die besonders den von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen helfen soll.

Unterschiedliche Unternehmen – vielfältige Möglichkeiten

Doch was genau wird eigentlich gefördert. Hier haben die Unternehmen viele Möglichkeiten bei der Digitalisierung. Wichtig ist ein auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittenes Konzept, damit individuelle und passende Lösungen gefunden werden können. Gefördert wird unter anderem:

go-digital - Einstieg leichtgemacht

Die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zielt vor allem auf Kunden aus kleineren Unternehmen ab. Alle kleinen Unternehmen, sowie Handwerksbetriebe und Einzelhändler sollen so die Möglichkeit bekommen ihre Produkte auch in der digitalen Welt zu präsentieren. Dies führt nicht nur zu einem Umsatzplus, es trägt auch der modernen Datensicherheit Rechnung.

Um für eine Förderung für go-digital in Frage zu kommen, müssen folgende Punkte erfüllt sein: 

Kompetente Beratungsunternehmen unterstützen dabei die Interessierten bei der Verwirklichung ihrer Ziele, hier können auch individuelle Lösungen angeboten werden. Zu den wichtigsten Modulen im Programm von go-digital gehören:

Dabei können unterschiedliche Leistungen bei der digitalen Markterschließung auf den Weg gebracht werden, unter anderem Online-Marketing, Strategien, professionelle Internetpräsenz, Nutzung von Social Media Tools, Website-Monitoring, Content-Marketing, After-Sales-Aktivitäten, Wettbewerbsanalyse, Conversion-Optimierung und Reporting-Tools.

Welche dieser Maßnahmen für das einzelne Unternehmen sinnvoll sind, wird individuell festgestellt und mit dem Berater festgelegt und besprochen. Hier kann es je nach Unternehmen verschiedene Ansätze geben. Der Förderantrag erfolgt durch ein autorisiertes Beratungsunternehmen.

Bei einer Förderhöhe von 5500 – 33.000 Euro und einer Förderquote von 50 % eine lohnende Angelegenheit.

Digital Jetzt - die Lösung für alle Mittelständler

Die Lösung für alle kleinen bis mittleren Unternehmen ist die Förderung Digital Jetzt, welche ebenfalls vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ins Leben gerufen wurde. Allerdings ist durch den großen Andrang an Förderungswilligen ein Losverfahren im Gange und somit sinken die Chancen diese Förderung zu erhalten.

Die Förderung zu Digital Jetzt können mittelständische Unternehmen beantragen, die:

und welche eine entsprechende Digitalisierung ihres Unternehmens planen, hierzu zählen beispielsweise Investitionen in Hard- oder Software oder auch die Qualifizierung von Mitarbeitern, diese beiden Punkte zählen zu den beiden zentralen Modulen dieser Förderung. Der Förderantrag wird durch das Unternehmen selbst gestellt.

Mit einer Förderhöhe von 34.000 (3000) bis 100.000 und einer Förderquote von 40 % bis 70 % ist diese Förderung durchaus beachtlich.

Die Digitalisierungsprämie der L-Bank (für Baden-Württemberg)

Wer ein Darlehen zur Finanzierung seiner Digitalisierungsbemühungen aufnehmen möchte, kann ebenfalls von einem Zuschuss profitieren. Dieser wird in Form eines Tilgungszuschusses gewährt, der die Rückzahlung des Darlehens erleichtert. Dieser Zuschuss kann über die Hausbank beantragt werden.

Wer nicht mit Fremdkapital, sondern mit eigenen Mitteln finanzieren möchte, kann die reine Zuschussvariante als Förderung wählen. Diese wird direkt von der L-Bank an das Unternehmen ausbezahlt.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein, um den Zuschuss beantragen zu können:

Gefördert werden können folgende Digitalisierungsmaßnahmen:

Lösung für besondere Zeiten - Die Überbrückungshilfe III (Digitalisierungszuschuss)

Diese Förderung ist für alle Unternehmen interessant, die aufgrund von Corona ihre Leistungen nicht im üblichen Maß anbieten können und ist vor allem als Hilfe zum Aufbau oder Ausbau eines Onlineshop-System gedacht. Auch Reservierungssysteme für Online-Ticketverkauf oder Reservierungen aller Art sind in dieser Förderung miteingeschlossen.

Alle Unternehmen, die den Auf- oder Ausbau eines digitalen Vertriebskanals durchführen möchten, erhalten die Förderung, die einmalig bis zu 20.000 Euro umfassen kann.

Interessant ist diese Förderung deshalb besonders für:

Das Angebot gilt für den Zeitraum von März 2020 bis Juni 2021 und kann auch rückwirkend gezahlt werden.

Gefördert werden unter anderem diese digitalen Maßnahmen:

Außerdem werden auch Hygienemaßnahmen und Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebes in Außenbereiche gefördert.

Förderungen im Vergleich

Da sich die Förderung an Unternehmensgröße, Anzahl der Mitarbeiter, Standort und Jahresumsatz orientiert, stehen den verschiedenen Unternehmen natürlich nicht immer alle Optionen zur Verfügung. Dennoch ein kleiner Vergleich der verschiedenen Fördermöglichkeiten:

Für kleine Unternehmen lohnt sich auf jeden Fall die Förderung go-digital. Das diese nur über ein externes Beratungsunternehmen beantragt werden kann, mag im ersten Augenblick als Nachteil erscheinen, bietet aber auf den zweiten Blick durchaus Vorteile. Hier bekommt man einen professionellen Berater an seine Seite, der sich im digitalen „Dschungel“ zurechtfindet, außerdem spart diese Variante Aufwand und Zeit. Allerdings ist diese Fördermöglichkeit nur eine Option für kleinere Unternehmen.

Digital Jetzt ist die passende Lösung für alle mittelständischen Unternehmen. Hier ist allerdings durch das aktuelle Losverfahren der Zuschuss nicht gesichert und oftmals entscheidet nur das Glück über eine Zu- oder Absage. Sicherer fährt man hier mit der Fremd- oder Eigenfinanzierung und dem Zuschuss der Digitalisierungsprämie. Diese lohnt sich besonders dann, wenn das Unternehmen durch die digitalen Bemühungen einen Zugewinn erzielen kann.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage ist mit der Überbrückungshilfe III eine besondere Form der Förderung entstanden, die vor allem Unternehmen helfen soll, die in den letzten Monaten starke Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. Hier kann eine Digitalisierung helfen, neue Verkaufswege zu eröffnen und neue Absatzmärkte zu erschließen.

  • Vorraussetzungen
  • Förderinhalte

go-digital

  • Projektvolumen
    5.500 € - 33.000 €
  • Förderquote
    50 %
  • Bedingungen*
    Max. 100 Mitarbeiter


    Weniger als 20 Mio.
    Vorjahresumsatz

  • Antragsstellung
    Beratungsunternehmen

Digital-Jetzt

  • Projektvolumen
    34.000 € -100.000 €
  • Förderquote
    40 % - 70 %
  • Bedingungen*
    3 bis 499 Mitarbeiter




  • Antragsstellung
    Unternehmen

Digitalisierungsprämie Plus

  • Projektvolumen
    6.000 € -200.000 €
  • Förderquote
    20 % - 50 %
  • Bedingungen*
    Nur in Baden-Württemberg


    Max. 500 Mitarbeiter


  • Antragsstellung
    Unternehmen oder Bank

Überbrückungshilfe III

  • Digitalisierungszuschuss
    bis 20.000 €
  • Förderquote
    bis zu 100 %
  • Bedingungen*
    Max. 750 Mio. Vorjahresumsatz


    Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Vorjahr

  • Antragsstellung
    Unternehmen / Steuerberater

*Alle Unternehmen müssen Ihren Sitz in Deutschland haben und förderfähig nach De-minimis sein. Bei der Digitalisierungsprämie Plus muss zudem die letzte Auszahlung der Digitalisierungsprämie mindestens 1 Jahr in der Vergangenheit liegen.

go-digital

  • IT- Sicherheit und Datenschutz
  • Hard- und Software
  • Online Shop und Websites
  • Weiterbildung zu Digitalisierungsthemen
  • Online Marketing und Werbemaßnahmen (SEO/SEA)
  • Social Media
  • Homeoffice
  • Digitalisierung Prozesse, Produkte usw.

Digital-Jetzt

  • IT- Sicherheit und Datenschutz
  • Hard- und Software
  • Online Shop und Websites
  • Weiterbildung zu Digitalisierungsthemen
  • Online Marketing und Werbemaßnahmen (SEO/SEA)
  • Social Media
  • Homeoffice
  • Digitalisierung Prozesse, Produkte usw.

Digitalisierungsprämie Plus

  • IT- Sicherheit und Datenschutz
  • Hard- und Software
  • Online Shop und Websites
  • Weiterbildung zu Digitalisierungsthemen
  • Online Marketing und Werbemaßnahmen (SEO/SEA)
  • Social Media
  • Homeoffice
  • Digitalisierung Prozesse, Produkte usw.

Überbrückungshilfe III

  • IT- Sicherheit und Datenschutz
  • Hard- und Software
  • Online Shop und Websites
  • Weiterbildung zu Digitalisierungsthemen
  • Online Marketing und Werbemaßnahmen (SEO/SEA)
  • Social Media
  • Homeoffice
  • Digitalisierung Prozesse, Produkte usw.

*Alle Unternehmen müssen Ihren Sitz in Deutschland haben und förderfähig nach De-minimis sein. Bei der Digitalisierungsprämie Plus muss zudem die letzte Auszahlung der Digitalisierungsprämie mindestens 1 Jahr in der Vergangenheit liegen.

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